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Buchtenhopping im Süden von Elba

Nach einer ruhigen Nacht in Marina di Porto di Campo fahren wir mit dem Dinghy an Land und schauen uns das Örtchen an.

Dazu gibt es ein leckeres Eis.

Auf dem Rückweg zur White Pearl mit dem Dinghy haben wir noch einige nette Häuschen in den Felsen bewundert.

Am Nachmittag lichten wir den Anker und wechseln wir in die nächste Bucht „Golfo della Lacona“ und ankern dort.

Vorbei an der Straße von Bonifacio nach Norden

Eigentlich wollten wir nach Bonifacio segeln, der Mistral macht uns wieder einen Strich durch die Rechnung. Der Wind weht mit 5bft von Westen durch die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien und soll weiter zunehmen. Also geht es aus dem Maddalenen Archipel direkt nach Norden Richtung Korsika. Wir lichten den Anker und setzen die Segel. Wir segeln dann halbwinds bei 4-5bft nach Norden und erreichen nach gut 6h und fast 40nm die Ankerbucht am Plage de Pinarellu und gehen dort vor Anker.

Ins Madalenen-Archipel

Am Montag nach dem Frühstück heißt es Leinen los am Stadtpier von Olbia. Zuerst geht’s zur Tankstelle, wir brauchen Wasser. Das geht nur wenn man auch Diesel tankt. Also 35l Diesel und 900l Wasser.

Dann geht es raus aus der Bucht von Olbia. Nach der letzten Fahrwassertonne werden die Segel gesetzt. Bei Ostwind aufkreuzen im Golfo Degli Aranci und dann um die Ostspitze Capa Figari herum nach Marinelledda. Dort gehen wir vor Anker und genießen den Abend.

Am nächsten Morgen starten wir Richtung Norden zum Maddalenen Archipel. Per Internet habe ich eine Fahrgenehmigung gebucht. Nach 5h und rund 20nm gehen wir in Cala Garibaldi vor Anker. Hier im Naturschutzgebiet ist es außergewöhnlich voll. Viele kleine Boote fahrhen zwischen den Yachten durch zum Strand oder zurück und erzeugen jedesmal Wellen, die die White Pearl zum Schaukeln bringt. Abends wird es ruhiger und wir können gut schlafen.

2 Tage Olbia

In Olbia habe ich am Stadtpier festgemacht und für 16€ eine Marke und Anmeldefolmular in der Tabaccheria Ladu gekauft. Das ganze per Email an die Hafenbehörde und ich kann 2 Tage bleiben. Kein Wasser oder Strom, aber das macht nichts. Die Solarpanele und der Windgenerator machen mich autark, Wasser habe ich noch für eine Woche. Für Samstag nachmittag bis Sonntag habe ich einen Mietwagen gebucht, was mich mobil macht. Einkaufen und Wäsche waschen sind damit kein Problem. Am Sonntagmorgen kommt meine Frau in Olbia am Flughafen an und ich hole sie ab. 2 Wochen gemeinsam Segeln bis nach Pisa. Sonntagnachmittag ein wenig die Stadt erkunden und lecker essen gehen.

Von Cagliari nach Olbia

Am Sonntagmorgen heißt Leinen los in der Marina del Sole. Außerhalb des Hafens setzen wir Segel und segeln in Richtung Osten bis zum Capo Carbonara. Das umrunden wir und ankern dann in der Cala Giunco, wie immer sehr voll aber ausreichend Platz.

Am nächsten Morgen, nach dem schwimmen und frühstücken, holen wir den Anker ein und setzen sofot die Segel. Erst geht es sein Stück nach SO um Höhe zu laufen und dann nach der Wende nach Norden an der Küste Sadiniens entlang. Nach 26nm ankern wir in Porto Corallo.

Von Porto Corallo geht es dann mit Motor weiter nach Norden, den ganzen Tag kein Wind. Am Nachmittag erreichen wir Porto Frailis und gehen vor drm Strand vor Anker. Abends gehen wir im Restaurant Fara lecker essen.

Es soll ein weiterer Tag ohne Wind folgen. Am späten Vormittag versuchen wir mit der Genua ein wenig zusätzlichen Vortrieb zu bekommen, es gelingt jedoch nicht. Also geht es unter Motor mit Hannibal (der Autopilor) am Steuer bis zur Cala Liberotto, wo wir nach 32nm vor Anker gehen. Heute wurde wieder frisches Brot gebacken.

Die Cala Liberotto verlassen wir nach dem Frühstück und einer Runde Schwimmen. Wir setzen Segel und können uns. zumindest für knapp 2 Stunden, ohne Motor nach Norden bewegen. Am Späten Nachmittag gehen wir in Porto Brandinchi vor Anker.

Es ist der letzte Tag auf dem Weg nach Olbia. Morgens heißt es Anker auf in Porto Brandinchi und unter Segeln geht es Richtung Norden. Zwischendurch, wenn der Wind zu sehr nachlässt, starten wir den Motor, machen ihn aber dann wiederr aus wenn der Wind zunimmt. Bevor wir in den Hafen von Olbia fahren, machen wir noch einen Schwimstopp am Spiaggia Pittulongu. Nach dem Tanken ankern wir im Stadthafen von Olbia.

Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von meinen beiden Mitseglerinnen. Im Stadthafen gibt es eine „Drop-On/Drop-Off“ Pier. Hier legen wir kurz an und bringen die Taschen an Land. Dabei sehen wir, das um die Ecke ein Liegeplatz am Stadtpier frei ist und sofort verholen eir dorthin. Da kann ich jetzt 2 Tage liegen bis es weitergeht.

Cagliari

In Cagliari hatte ich in der Marina del Sole die Nacht von Samstag auf Sonntag gebucht. Auf Anfrage konnten wir auch einen Tag früher kommen und somit auch ein wenig die Stadt anschauen und den Proviant auffüllen. Der Hafenmeister gab uns einen 5%-Gutschein für den DESpar-Markt und sagte uns, dass der Markt frei in die Marina liefert. Das haben wir dann auch genutzt. Am Abend gegen 19h kam der Proviant an der White Pearl an.

Cagliari ist die Hauptstadt von Sardinien und ist für das auf einem Hügel gelegene Castello-Viertel bekannt, das von einer mittelalterlichen Mauer umgeben ist und sich über den Rest der Stadt erhebt. Von der Marina gelangt man über die Uferpromenade in die Stadt.

Die Marina del Sole ist etwas „rustikal“. Die Stege sind wacklig und hier und da ist auch mal eine Planke lose. Das Büro des Hafenmeisters besteht aus 4 „Partyzelten“ und drinnen herrscht ein (geordntes?) Chaos. Auf den Stegen funktioniert Wasser und Strom einwandfrei.

Die sardische Ostküste nach Süden

Am Samstag wurde erstmal Proviant eingekauft. Später ging es dann noch zum Abendessen und Bummeln rein nach Olbia. Sonntagmorgen hieß es dann Leinen los in der Marina Circulo Nautico und wir starteten mit der Reise in den Süddn von Sardinien. Unter Segeln und teilweise mit Motorunterstützung erreichten wr am Nachmittag die Spiaggia di Budoni, unsere erste Ankerbucht.

Am nächsten Morgen wurde nsch dem Frühstück der Anker gelichtet und bei der Abfahrt aus der Ankerbucht die Segel gesetzt. Unter Segeln ging es dann weiter nach Süden bis wir am Nachmittag in der Cala Liberotto den Anker fallen ließen. 28,2nm mit nur 0,6 Motorstunden, ein wirklich toller Segeltag.

Aus der Cala Liberotto fuhren wir am nächsten Tag unter Motor (es war kein Wind) weiter zur Marina Santa Maria Navarrese wo wir am Nachmittag mit Mooring und Heckleinen festmachten. Abends gingen wir in ein Restaurant in Santa Maria Navarrese.

Nach dem Frühstück gingen wir in den Ort Santa Maria Navarrese. Hier steht vor der Kirche einer der ältesten Ölbäume Europas – sein Alter wird auf rund 2000 Jahre geschätzt –, umgeben von weiteren uralten Olivenbäumen.. Mittags fahren wir weiter, erst unter Segeln, später unter Motor, und erreichen am frühen Abend den Plages de Murtas, wo wir vor Anker gingen.

Der letzte Stopp vor Cagliari war in Porto Giunco einer riesigen Bucht vor dem Capo Carbonara. Hier gingen wir vor Anker und genossen das Schwimmen im Meer bei 26 Grad Wassertemperatur.

Olbia

Nach einem Tag abwettern im Golfo Degli Aranci fuhren wir ganz unspektakulär nach Olbia. Ich hatte die Marina Circolo Nautico Olbia kontaktiert für einen Platz für 4 Nächte. Am Nachmittag bekam ich die Nachricht, dass ein Platz frei ist. So sind wir dann am frühen Abend in die Marina gefahrn.

Abwettern im Golfo Degli Aranci

Aus dem Golfo di Cugnana ging es mit gereffter Genua Richtung ONO und nach 3nm mit einer Halse nach OSO um dann das Capo Figari zu umrunden. Weiter nach Süden führte der Weg um das Verkehrstrennungsgebiet nach Olbia. Dort wurde im Hafen geankert um mit dem Dinghi an Land zum Einkaufen zu fahren.

Nachdem der Proviant-Nachschub an Bord g¹ebracht wurde fuhren wir in den Golfo Degli Aranci und gingen in der Cala di Sassari vor Anker. Mit 65m Kette und gut eingefahrenem Anker konnten wir hier bei bis zu 40kn Wind den Mistral abwettern.

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