Ankern vor Vibo Marina

Nach kurzem Ausruhen vor Tropea, schlafen war durch den einsetzenden Ausflugsverkehr aus der Marina Tropea nicht wirklich möglich, habe ich gefrühstückt und dann den Anker gelichtet um nach Vibo Marina zu fahren.
Dort gibt es vor der Marina eine geschützte Bucht zum Ankern.

Den sonnigen Tag habe ich dann mit einigen Vorbereitungen für die Pause bis Juni verbracht. Unter anderem habe ich den Elektro-Außenborder getestet. Den haben wir, zusammen mit einem Dinghy, im Oktober 2025 auf der Strecke von Vulcano nach Cefalu ca 10nm vor der Küste gerettet. Der Elektro-Außenborder funktioniert super und das Dinghy ist erstaunlich schnell damit.

Die Testfahrt habe ich dann auch für ein Fotoshooting genutzt und einige Bolder der White Pearl geschossen.

Über Stromboli nach Tropea

Ich hatte viele Bilder vom Stromboli bei Nacht gesehen auf denen die Spitze des Stromboli wegen der austretenden Lawa rot leuchtet. Das wollte ich auch sehen. Also beschoß ich am späten Nachmittag loszusegeln Richtung Stromboli um dort um Mitternacht anzukommen.
Also 17h Anker lichten, Segel setzen und los. bei ca. 10kn Wind ging es hart am Wind mit 2 Wenden zum Stromboli. Sehr entspanntes Segeln bei wenig Dünung. Der Stromboli war enttäuschend, keine rot Spitze. Später erfuhr ich, dass die austretende Lava nur vom NW des Stroboli zu sehen ist. Schade, ich bin im SO vorbei.
Von dort segelte ich dann auf Kurs Ost Richtung Tropea. Der Berechnung nach soll ich bei Sonnenaufgang ca. 5nm vor Tropea sein. So kam es dann auch. Gegen 7h lag ich fest am Anker vor Tropea. Dann erst mal etwas schlafen.

Nach Vulcano

Nach einer sehr wackeligen Nacht, der Wind hatte ein wenig gedreht und das Schiff lag dann quer zur Dünung, hieß es sehr früh „Anker auf“ und Kurs auf Vulcano. Ohne Wind war Motor fahren angesagt. Gegen Mittag nahm ich die genua dazu was ein Plus an Geschhwindigkeit von 1kn brachte.
Am frühen Nachmittag ließ ich in der Bucht von Porto Vulcano den Anker fallen. Es waren nur 2 Schiffe in der Bucht. Am Abend wurde es dann voller.

Es geht los

Am Dienstag bin ich wieder nach Sizilien zur White Pearl geflogen. Mittwoch wurde noch ein Ölwechsel am Motor durchgeführt. Da lag die White Pearl dann abfahrbereit in der Marina.

Heute morgen ging noch ein kräftiger Regeschauer über die Marina. Es sollte zwichen neun und zehn Uhr losgehen. Der Regen hörte rechtzeitig auf. Strom abklemmen, Planke an Bord und Dinghy an die Davits hängen. Dann hieß es Leinen los. Im Vorhafen habe ich das Großsegel gesetzt und draußen dann die Genu dazu. Unter vollen Segel bei 3 – 4 Windstärken ging es Richtung Cefalu, nicht direkt Aufkreuzen war angesagt.

Am späten Nachmittag ging ich dann am „Scoglio della torre“ vor Anker

Die White Pearl ist bereit

In der letzten Woche war ich in der Artemar Marina und habe die White Pearl für die kommende Segelsaison 2026 vorbereitet. In der Werft wurde neues Antifouling auf das Unterwasserschiff aufgetragen und ich habe keinere Reparaturen durchgefürt. Am Samstag war dann der große Tag: die White Pearl wurde wieder ins Wasser gekrant.

Am Liegeplatz habe ich dann die Genua angeschlagen und eine neue Sprayhood und das Bimini montiert.
In der nächsten Woche geht dann die Fahrt los.

Wieder zur White Pearl

Heute bin ich auf dem Weg zur White Pearl, mit dem Flieger nach Zürich und dann weizer nach Palermo.
Morgen kommt das Schiff wieder ins Wasser und wird dann für die Segelsaison vorbereitet, Genua angeschlagen, Bimini und Sprayhood montiert und sauber gemacht. Ein Ölwechsel für dem Motor steht auch auf dem Plan.
Einige arbeitsreiche Tage liegen vor mir, aber die Wettervorhersage verspricht Sonne und Temperaturen von 20 Grad und mehr.

Die White Pearl ist jetzt im Winterlager

Nach einer aufregenden, interessanten Reise mit vielen schönen Eindrücken bin ich auf Sizilien in Termini Imerese in der Artemar Marina angekommen.
Hier habe ich meine letzte Crew für dieses Jahr verabschiedet und dann das Schiff winterfertig gemacht: alles aufräumen und ausmisten, Bestandsaufnahme, die ein oder andere Reparatur und alles sauber machen.
Nachdem alles fertig war wurde die White Pearl aus dem Wasser gekrant und zum Winterplatz gefahren. Dort wartet sie bis April. Dann geht sie wieder ins Wasser und auf neue Törns.

Das erste Mal Einhand unterwegs

Am Samtagmorgen geht es nach Cecina, 35 Meilen südlich von Pisa. Dort werden Freunde an Bord kommen, die mit dem Wohnmobil auf dem Campingplatz neben der Marina stehen.

Nach dem Ablegen, danke an Allesandro für die Hilfe, geht es den Arno runter zur Flussmündung. Vom Vortag steht noch immer eine gute Welle in die Mündung und alle Konzentration ist erforderlich um unter Maschine auf der rechten Seite in die Wellen zu fahren um nicht von den Wellen zur Seite geschoben zu werden. Rechts der Fahrrinne ist die felsige Hafenmole und links die Sandbank. Nach 10 Minuten Anspannunug ist die See erreicht und es geht nach Süden, Richtung Livorno.
Wenn ich jetzt zurück schaue und die schwarzen Wolken sehe und voraus den blauen Himmel, kann ich nur sagen: alles richtig gemacht.
Kurz nach Mittag bin ich dann in Cecina angekommen.

Nach Pisa

Von Porto Azzurro wollen wir in 3 Tagen nach Pisa segeln. Am ersten Tag geht es aus der Bucht von Porto Azzurro heraus und dann nach Norden. Mit gutem Wind, das Großsegel im 1. Reff, geht es flott voran und wir können am frühen Nachmittag im Golfo di Baratti ankern. Hier ist richtig viel los. Einige Strandbars, ein Bootsverleih und Restaurants sind zu sehen. Viele Segler und Surfer sind hier auf dem Wasser unterwegs.

Abend bereite ich eine leckere Shakshuka zu.

Am nächsten Tag segeln wir dann nach Cala de Medici. Bei achterlichem Wind mit bis zu 30kn segeln wir nur mit Genua nach Norden und erreichen am Nachmittag die Marina. Dort festgemacht schauen wir uns in der Marina um und gönnen uns einen Cocktail.

Von Cala de Medici segeln wir am nächsten Tag weiter nach Norden. Es geht vorbei an der Hafenstadt Livorno. Hier liegt ein Kreuzfahrtschiff im Hafen und einige Frachter draußen vor Anker. Die warten auf das Be- oder Endladen. Am Nachmittag erreichen wir die Mündung des Arno. Durch den Wind sind hier recht große Wellen, die die White Pearl kräftig schieben und viel Konzentration erfordern um in den Arno zu gelangen. In der Mündung darf man nur ganz links fahren, da auf der rechten Seite die Tiefe für Segler nicht ausreicht. Nach einigen Minuten Anspannung ist die kritische Zone überwunden und wir können gemütlich in den Arno hineinfahren zur Marina Belinda.
Hier müssen wir leider im Päckchen neben einer großen Motoryacht festmachen und können das Gepäck nur mit den Dinghy an Land bringen.
Abends, auf dem Weg zum Essen, lädt uns der Hafenmeister Alessandro zu einem Glas Wein und leckeren frittierten Krabben ein.

Zwei Wochen gemeinsamer Segelurlaub sind leider schon zu Ende

Porto Azzurro

Wir lichten den Anker und segeln aus dem Südeen von Elba nach Osten und dann nach Norden. So gelangen wir in die Bucht von Proto Azzurro. Tief in der Bucht gehen wir vor Anker. Hier wollen wir 2 Nächte bleiben und uns Porto Azzurro anschauen.

Am Tender-Steg von Pier 3 können wir mit dem Dighy anlegen.

Der Ort Porto Azzurro ist wirklich idylisch. Geschäfte, Restaurants, Bars und Eiscafes wechseln sich ab.

Von oberhalb des Ortes hat man einen tollen Blick über die Bucht.

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