65nm nach Santa Maria di Leuca

Heute geht es von Torre Melissa quer durch den Golfo di Taranto nach Santa Maria di Leuca. Das sind 65nm mit Kurs 60°. Die kalkulierte Zeit: 12h. Wir lichten um 7h den Anker und setzen Groß und Genua. Mit leichtem NW-Wind machen wir anfangs ca 5kn Fahrt über Grund aber der Wind frischt wie vorhergesagt etwas auf und bald segeln wir mit 8kn dem Ziel entgegen. Der Wind hält bis 14.30h, dann sind wir, wie es der Wetterbericht vorhersagte, in einem Windloch. Kurz danach kommt leichter Wind aus SO aber nich wirklich ausreichend zum Segeln. Wir holen die Genua ein und mit Motor und Groß geht es weiter nach Santa Maria di Leuca.

Nach Torre Melissa

Für morgen ist guter Wind vorhergesagt um den Golfo di Taranto, die große Bucht zwischen Spitze und Absatz des italienischen Stiefels, zuwueren. Für eine günstigere Startposition segeln wir heute ca 25nm nach Norden und Ankern vor Torre Melissa.

Nach Crotone zum Einkaufen

Es wird eine kurze Fahrt. Nach dem Einholen des Ankers geht es nur mit der Genua nach Crotone. Hier ankern wir etwas südlich der Hafeneinfahrt. Mit dem Dinghy geht’s zum Strand und zum Einkaufen. Die Strandbesucher haben nicht schlecht gestaunt als wir mit vielen Tüten und 2 Rucksäcken ins Dinghy steigen.

Über Porto di Roccella nach Catanzaro

Um 8.30h heißt es Anker auf und wir verlassen den Ankerplatz vor Gruda. Die Nacht war deutlich ruhiger als die letzte vor Scilla. Da heute kein Wind weht geht es unter Motor ganz unspektakulär 32nm nach Porto di Roccella. Die Marina ist sehr sauber (hat in den letzten Jahren mehrere Auszeichnungen bekommen) und bietet gute Sanitäranlagen. Im Restaurant der Marina haben wir dann zu Abend gegessen.

Am nächsten Morgen lengen wir in Porto di Roccella ab und fahren aus dem Hafen. Nach 30 Minuten nimmt der Wind zu und die Segel werden gesetzt, Kurs Catanzaro. Gegen 14h meldet die Marina Catanzaro auf Nachfrage dass sie voll sind. Also Planänderung und wir nehmen Kurs auf Le Castella. Da der Wind genau in die Ankerbucht bläst, beschließen wir um die Landzunge herum ans Capo Colonna zu segeln und dort bei ablandigem Wind und ruhiger See zu ankern.

Durch die Straße von Messina

Am frühen Morgen geht es vom Ankerplatz vor Scilla quer über das Verkehrstrennungsgebiet auf die recht Seite um dann durch die Straße von Messina zu segeln. Nach dem Ankerlichten werden sofort die Segel gesetzt um mit Windstärke 3 und Halbwindkurs das VTG zu queren. Ein Frachter aus Norden fährt hinter uns in das VTG. Auf der rechten Seite steuern wir in die Straße von Messina. Mit der Strömung und gutem Wind von achtern, inzwischen 4-5 bft, segeln wir durch die Straße von Messina. Die Geschwindigkeit liegt immer zwischn 10kn und 11kn, im Maximum 12.6kn. Nachdem wir an Messina vorbei und die Fahrt wohl schnell aber sehr gleichmäßig ist übergeben wir die Steuerung an Hanibal unseren Autopiloten. Für uns gibt es dann erstmal Frühstück. Kurz bevor wir Taormina erreichen fahren wir eine Halse um nach SO zu segeln um die Südspitze Italiens. Am späten Nachmittag ankern wir dann vor Gruda im SO der Stiefelspitze.

Richtung Straße von Messina

Gestern ging es los. Wir verließen die Marina Azzurra in Vibo Marina. Der wir segelten bei leichtem Wind an der Küste entlang nach Tropea um dort im Hafen festzumachen. Am späten Nachmittag besuchten wir Tropea. Vom Hafen ging es über eine Treppe mit 200 Stufen nach oben in die Stadt. Dort gab es dann eine leckere Pizza.

Heute morgen verließen wir Tropea mit dem Ziel Scilla, kurz vor der Einfahrt zur Straße von Messina. Bei schwachem Wind ging es unter Motor mit gesetzter Genua erst nach Westen und später nach Süden. Wir passierten 3 Containerschiffe die vor Anker auf das Ent/Beladen warteten.

Nach Vibo Marina

Es ist wieder soweit. Heute reise ich nach Vibo Marina zur White Pearl.
Am Nachmittag geht es mit Freunden an Bord und morgen nach Tropea und dann weiter Richtung Süden durch die Straße von Messina.
Der Plan ist, in 2 Wochen in der Adria in Bari festzumachen.

Ankern vor Vibo Marina

Nach kurzem Ausruhen vor Tropea, schlafen war durch den einsetzenden Ausflugsverkehr aus der Marina Tropea nicht wirklich möglich, habe ich gefrühstückt und dann den Anker gelichtet um nach Vibo Marina zu fahren.
Dort gibt es vor der Marina eine geschützte Bucht zum Ankern.

Den sonnigen Tag habe ich dann mit einigen Vorbereitungen für die Pause bis Juni verbracht. Unter anderem habe ich den Elektro-Außenborder getestet. Den haben wir, zusammen mit einem Dinghy, im Oktober 2025 auf der Strecke von Vulcano nach Cefalu ca 10nm vor der Küste gerettet. Der Elektro-Außenborder funktioniert super und das Dinghy ist erstaunlich schnell damit.

Die Testfahrt habe ich dann auch für ein Fotoshooting genutzt und einige Bolder der White Pearl geschossen.

Über Stromboli nach Tropea

Ich hatte viele Bilder vom Stromboli bei Nacht gesehen auf denen die Spitze des Stromboli wegen der austretenden Lawa rot leuchtet. Das wollte ich auch sehen. Also beschoß ich am späten Nachmittag loszusegeln Richtung Stromboli um dort um Mitternacht anzukommen.
Also 17h Anker lichten, Segel setzen und los. bei ca. 10kn Wind ging es hart am Wind mit 2 Wenden zum Stromboli. Sehr entspanntes Segeln bei wenig Dünung. Der Stromboli war enttäuschend, keine rot Spitze. Später erfuhr ich, dass die austretende Lava nur vom NW des Stroboli zu sehen ist. Schade, ich bin im SO vorbei.
Von dort segelte ich dann auf Kurs Ost Richtung Tropea. Der Berechnung nach soll ich bei Sonnenaufgang ca. 5nm vor Tropea sein. So kam es dann auch. Gegen 7h lag ich fest am Anker vor Tropea. Dann erst mal etwas schlafen.

Nach Vulcano

Nach einer sehr wackeligen Nacht, der Wind hatte ein wenig gedreht und das Schiff lag dann quer zur Dünung, hieß es sehr früh „Anker auf“ und Kurs auf Vulcano. Ohne Wind war Motor fahren angesagt. Gegen Mittag nahm ich die genua dazu was ein Plus an Geschhwindigkeit von 1kn brachte.
Am frühen Nachmittag ließ ich in der Bucht von Porto Vulcano den Anker fallen. Es waren nur 2 Schiffe in der Bucht. Am Abend wurde es dann voller.

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